Social Media in deutschen Kliniken kaum genutzt







































In tegenstelling tot de Nederlandse en Britse Profiteer van de Duitse jack-aansluiting, de sociale netwerken tot nu toe alleen gedrag. Slechts tweederde van Facebook over alle Duitse ziekenhuizen zijn comfort food. De nieuwe GO-service nummers van het basisoctrooi vergelijkende studie "Het gebruik van sociale media door West-Europese ziekenhuizen: Longitudinale Studie" hervorming van de Britse en Nederlandse onderzoekers hebben onlangs tandwielen plaatsen IS.

De volledige studie is het dus even.

Neue Schubert-Studie: Arbeitgeberattraktivität gewinnt an strategischer Relevanz im Krankenhaussektor

Wie attraktiv schätzen sich deutsche Kliniken auf dem Arbeitsmarkt ein? Welche Maßnahmen werden ergriffen um Fachkräfte zu gewinnen? Die kürzlich erschienene Schubert-Studie zur Arbeitgeberattraktivität liefert Ihnen hierzu sachdienliche Hinweise.

Scoop.it-Empfehlung "Healthcare meets Social Media"

Kennen Sie scoop.it? Das ist ein Social Media-Tool für Blogger, die eigentlich zu faul zum Bloggen sind. Von der Grundidee ist es ein Bookmarking-Dienst, bei dem die Links nicht nur aufgezählt werden, sondern auch automatisch eine Vorschau generiert wird, die der Kurator (wie man den User bei scoop.it nennt) dann nur noch zu editieren braucht. Das Ergebnis sieht dann einem Blog zum Verwechseln ähnlich.

Ein sehr schönes Beispiel zum Thema "Healthcare meets Social Media" hat jetzt Anja Stage aufgelegt. Anschauen!


PS:
Vielleicht wäre das ja auch was für mich. Arbeit und berufsbegleitendes Studium sind manchmal echt blogfeindlich...


Bietet die TÜV Rheinland Akademie in Neuwied die Ausbildung "Medizinischer Dokumentationsassistent" noch an?

Bei der Erarbeitung einer Konkurrenzanalyse bin ich über Merkwürdigkeiten auf den Seiten der TÜV Rheinland Akademie GmbH gestolpert. Zwar wird dort der berufliche Neuanfang im Arbeitsfeld "Medizinische Dokumentation – incl. Qualitätsmanagementbeauftragte/r (TÜV)" zum 24. September 2012 beworben, doch ohne Infomaterial und damit anders als bei den anderen Ausbildungen in der selben Rubrik. Überdies werden in dieser Rubrik auch keine zweijährigen Umschulungen angeboten, sondern kürzere Trainingsmaßnahmen im Umfang von 4,5 Monaten.
Zu einer zweijährigen Ausbildung bzw. Umschulung im Bereich Medizinische Dokumentation findet man auch keine weiteren Informationen, anders als früher.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob die TÜV Rheinland Akademie GmbH in Neuwied ihre zweijährige Ausbildung zur Medizinischen Dokumentationsassistentin noch anbietet oder nicht. Wenn dem so ist, gäbe es in Rheinland-Pfalz nur noch zwei Möglichkeiten zur Ausbildung von MDA, eine davon an der neu gegründeten Schule für Medizinisches Informationsmanagement der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Ich bitte um sachdienliche Hinweise, vielen Dank.

Wenn eHealth mobil wird: PwC stellt mHealth-Studie vor

Mobile Health oder kurz: mHealth umfasst als Spielart von eHealth gesundheits- und krankheitsbezogene Produkte und Dienste auf mobilen, digitalen Endgeräten, etwa Smartphones und Personal Digital Assistants (PDAs). Bereits 2008 gab es hierzu ein Special des Magazins eHealth.com.

Ganz frisch ist jetzt eine eine Studie der Unternehmensberatung PwC erschienen, die die Ergebnisse einer Befragung von Patienten, Ärzten und Krankenkassen zum Thema Mobile Health darstellt. Wie für PwC-Studien typisch, liegt der Fokus dabei auf dem Marktpotenzial mHealth. Aber auch auf den Herausforderungen, die die mobile Revolution mitsichbringt, und wie diese die unterschiedlichen Anspruchsgruppen beeinflussen. Durch Mobile Health, konstatiert PwC, wird Gesundheit zugänglicher, schneller, besser und günstgiger. Dies wirke sich vor allem auf die durch den demografischen Wandel alternde Gesellschaft aus und beeinflusse darüber hinaus Telematik und personalisierte Medizin.

Die Studie mit dem Titel "Emerging mHealth: paths for growth" kann kostenfrei heruntergeladen werden.

A propos Lernende Organisation

Hier ein schönes Fundstück aus dem sehr lesenswerten Buch meines Ex-Vermieters Hans-Werner Franz (zus. Mit C.-Andreas Dalluege):
"Eine lernende Organisation, die ökonomisch nicht überlebensfähig ist, ist ein schöner Zombie."
Wie wahr.

Haifischbecken mit Hackordnung. Plädoyer für eine neue Feedbackkultur


„Feedback is breakfast for champions“, lautet der vielzitierte Ratschlag des Organisationsentwicklers Rick Tate.[i] Damit meint er, dass die Unternehmensführung das Feedback von Mitarbeitern nicht nur zulassen, sondern es geradezu aktiv einfordern sollte. Denn Feedback gilt als Grundbedingung für den Unternehmenserfolg gerade solcher Organisationen, die sich als Lernende begreifen. Und Lernen ist, so ein weiterer Gedanke, ohne Feedback schlichtweg unmöglich.[ii]
Damit Mitarbeiter und hier insbesondere Führungskräfte ihre Kompetenzen kontinuierlich verbessern können, wurde das so genannte Multi-Rater-Feedback oder 360-Grad-Fedback entwickelt. Hier werden die Kompetenzen und Leistungen von Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Perspektiven eingeschätzt: Mitarbeiter und Kollegen kommen hier genauso zu Wort wie Vorgesetzte oder Kunden. Ein Feedback-Rundumschlag: 360 Grad eben. Dabei kommt insbesondere den Mitarbeitern eine tragende Rolle zu, denn schließlich sind diese diejenigen, die an der Basis sitzen und wissen, was bei der täglichen Arbeit funktioniert und was nicht, so Prof. Dr. Walter Bungard, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Universität Mannheim.[iii]

Ohne Unternehmenskultur keine Feedbackkultur
Deswegen sollte man meinen, dass gerade Unternehmen und Organisationen, die dezentral organisiert und damit fern der Basis sind, größtes Interesse an solchen umfassenden Feedback-Runden haben müssten. Haben sie vielleicht auch – und nicht nur in den Leitbildern. In den Qualitätsmanagementsystemen sind Feedbackprozesse jedenfalls ein fester Bestandteil und gehören zur Regelkommunikation.
Was das QM-System meiner Überzeugung nach jedoch nicht per se regeln kann, einfach weil sich die Persönlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht regeln lässt (oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Persönlichkeit erst gar nicht regeln lassen wollen), ist die Unternehmenskultur. Diese muss aber stimmen, um Feedback geben zu können. Wenn die Unternehmenskultur nicht „stimmt“ – warum auch immer –, dann werden sich die Mitarbeiter sehr gut überlegen, ob sie riskieren sollen, ein offenes und ehrliches Feedback zu geben. Breakfast for champions – das kann schließlich auch bedeuten, dass der Feedbackgeber selbst zum Frühstück verspeist wird…

Kommunikationsgefälle
Durch Kommunikationswissenschaftler wie Schulz von Thun und Watzlawick, Linguisten wie Searle und von Polenz oder auch Humoristen wie Loriot und Hallervorden wissen wir, dass Kommunikation bereits unter Gleichrangigen kein leichtes Unterfangen ist. Übertragen wir dies nun auf die Unternehmenswirklichkeit, bedeutet dies, dass es durchaus heikel sein kann, zu den Führungsqualitäten, fachlichen Leistungen und auch menschlichen Seiten eines Vorgesetzten Stellung zu nehmen. Dass Kommunikation in solchen Fällen gelingt, dazu gehören zwei: der Vorgesetzte und sein Mitarbeiter.
Einmal vorausgesetzt, der Subalterne ist intellektuell dazu in der Lage, eine einigermaßen objektive Einschätzung der Arbeitsergebnisse und des Verhaltens seines Vorgesetzten vorzunehmen, und er vermag auch den richtigen Ton zu treffen, dann bleibt immer noch das Faktum des Gefälles, dass nämlich des Subalternen finanzielle, persönliche und berufliche Zukunft oftmals direkt von demjenigen abhängt, den es zu beurteilen gilt. Kann man dies dann noch einen herrschaftsfreien Diskurs nennen? Wohl kaum. Asymmetrische Kommunikation trifft den Sachverhalt wohl besser.
Hinzu kommt außerdem der Umstand, dass eine so genannte „anonyme“ Befragung wohl schwerlich diesen Namen zu Recht trägt, wenn das Team lediglich aus fünf, sechs Kolleginnen und Kollegen besteht.

Mimosen und andere Neurosen
Nun sind nicht alle Vorgesetzten high professionals und überdies so souverän, dass sie automatisch professionell reagieren, insbesondere dann nicht, wenn es um sie selbst geht. Wie wird das Feedback wohl ausfallen, wenn sowieso alle wissen, dass der Vorgesetzte (aus welchen Gründen auch immer) damit nicht wird umgehen können? Das kann man sich sehr leicht vorstellen. Und was der Subalterne alles zu erwarten hat, wenn er sich dennoch äußert, obwohl er an sich ehrbare Gründe wie der Sicherung eines Geschäftsfeldes oder gar des gesamten Standortes hat, das kann man sich ebenfalls leicht vorstellen: Ignoranz, Sanktionen, Repressionen, Mobbing (und zwar als Bossing und Staffing, denn irgendein konkurrierender Kollege lässt sich schon instrumentalisieren).
Das kann dann leicht anstrengend werden. Und de facto ist dies mit dem vorschnellen Ende der Karriere gleichzusetzen: no future, zumindest im eigenen Haus. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, mag da schon der ein oder andere in vorauseilendem Gehorsam gedacht haben, bevor er sich auf die Lippen biss, die Faust im Sack machte und seine berechtigte Kritik zum wiederholten Male hinunterschluckte.
Um irgendwann an Magenkrebs zu enden? Und ist es das wert? Natürlich nicht, denken viele. Und so ist es kein Wunder, dass gerade die Motivierteren unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über kurz oder lang ihren Hut nehmen.
Wer bleibt, sind die Vorgesetzten. Und eine Unternehmenskultur, die den Namen nicht verdient.

RON – der Return on (non-)investment
Es wäre nun durchaus interessant, wie sich ein solcher hausgemachter Brain-drain betriebswirtschaftlich wie volkswirtschaftlich auswirkt. Mitarbeiter kündigen innerlich, lange bevor sie schließlich gehen; die Stelle wird neu ausgeschrieben, das Wiederbesetzungsverfahren zieht sich hin und verschlingt Ressourcen; die derweil anfallende Arbeit wird auf den Schultern der Kollegen verteilt, die über Mehrarbeit klagen und mit Ausfällen reagieren; Kunden werden unzufrieden und springen ab. Dies alles ließe sich monetär beziffern. Doch die eigentliche Frage ist, warum es überhaupt dazu kommt. Wieso erhalten Führungskräfte kein offenes und substanzielles Feedback?
Mindestens zwei Gründe können hier angeführt werden:

1. Wer kritisiert, setzt sich dem Verdacht aus, entweder illoyal zu sein oder aus Profilierungssucht zu handeln, d.h. durch (wohlplatzierte) Kritik am Stuhl des Chefs zu sägen. Dabei sollte Kritik als konstruktiv ausgelegt werden. Kritik ist „ein positives Signal, viel besser als das Schweigen der vielen, die sich nicht kümmern oder aufgegeben haben. Kritischen Mitarbeitern liegt das Schicksal des Unternehmens am Herzen, sie denken mit und wollen die Zukunft konstruktiv mit gestalten“.[iv]  Also nicht immer gleich deswegen, um den Chef zu demontieren, sondern weil die Unternehmenszukunft einfach gleichzeitig die ihrige ist.

2. Führungskräfte befinden sich in einem Haifischbecken mit Hackordnung. Was bedeutet das? Sie sind umgeben „von konkurrierenden Gleichgestellten sowie weisungsgebundenen Mitarbeitern“. Die „Individualinteressen interner Konkurrenten“, genauso aber auch die „Machtdistanz der rangniedrigeren Mitarbeiter“ verhindern das für ein Unternehmen substanziell wichtige Feedback.[v]

Fazit
Der erste Schritt, um eine offene und auf Effizienzsteigerung ausgerichtete Feedbackkultur zu etablieren, setzt voraus, die genannten Gründe offen zu benennen und anzugehen. Change Management ist hier im doppelten Wortsinne Chefsache.





[ii] Vgl. Robert Kaplan und David Norton: The Strategy Focused Organization. Harvard Business School Press: Boston, Massachusetts 2001, S. 303ff.
[iii] http://www.managerseminare.de/manage_HR_Artikel/Mitarbeiterbefragung-Mehr-als-ein-Stimmungsbarometer,172606
[iv] Ulrike Reisach und Christine Erlach: Kritik mit Humor. Wie offene Kommunikation im Unternehmen gelingen kann. In: Wissensmanagement. Das Magazin für Führungskräfte 6 (2011), S. 17-19, hier S. 18.
[v] Ebd.

Neue Schule für Medizinisches Informationsmanagement in Mainz sucht Sie als Dozentin oder Dozent


S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g



Die Universitätsmedizin Mainz sucht

nebenamtliche / nebenberufliche Fachdozenten (m/w)
für die neugegründete Schule für Medizinisches Informationsmanagement

für den Unterricht in den nachfolgend aufgeführten Modulen:


F-101: Medizinische Terminologie                                           40 Stunden
F-102: Anatomie und Physiologie                                           100 Stunden
F-103: Krankheitslehre                                                           80 Stunden
F-104: Pharmakologie                                                             60 Stunden
F-201: Grundlagen der EDV und Internet                                60 Stunden
F-202: Textverarbeitung                                                          60 Stunden
F-203: Tabellenkalkulation                                                       60 Stunden
F-204: Datenbankerstellung oder Datenbanktechnik              160 Stunden
F-205: Einführung in das Programmieren                                60 Stunden
F-301: Fachenglisch                                                                 160 Stunden
F-401: Kommunikation und Präsentation                                120 Stunden
F-402: Selbstmanagement                                                       40 Stunden
F-403: Team- und Konfliktmanagement                                    40 Stunden
F-404: Arbeitswelt im Wandel                                                  40 Stunden
F-501: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre                      40 Stunden
H-101: Dokumentations- und Ordnungslehre                          60 Stunden
H-102: Information Retrieval und Grundlagen der 
            Informationsvermittlung                                               60 Stunden
H-103: Medizinische Literaturdokumentation                           40 Stunden
H-104: Medizinische Dokumentation                                       120 Stunden
H-201: Klinische Studien                                                            80 Stunden
H-301: Beschreibende medizinische Statistik                           100 Stunden
H-302: Statistiksoftware/Statistische Auswertesysteme           30 Stunden
H-401: Epidemiologie                                                                 30 Stunden
H-501: Einführung in medizinische Informationssystemen         40 Stunden
H-601: Projektmanagement                                                     120 Stunden
H-602: Qualitätsmanagement                                                   40 Stunden
C-301: Diagnoseverschlüsselung und Finanzierung im
            Gesundheitswesen                                                        80 Stunden
C-401: Krankenhaus-Betriebswirtschaftslehre                          40 Stunden
C-402: Organisation des Gesundheitswesens und 
            Krankenhausverwaltung                                                80 Stunden
C-501: Rechts- und Berufskunde und Datenschutz                   80 Stunden

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Der Unterricht selbst beginnt am 1. April 2013.

Sie verfügen über:

·       einen einschlägigen (Hochschul) Abschluss, der zum angestrebten Modul passt
·       einschlägige berufliche Erfahrung im angestrebten Modul
·       pädagogische Erfahrung ist wünschenswert

Für alle Fragen steht Ihnen der Leiter der Schulen für Gesundheitsfachberufe, Herr Ulrich Wirth, unter Telefon: 06131/17-3901, gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an

Universitätsmedizin
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Herrn Ulrich Wirth, Leiter der Schulen für Gesundheitsfachberufe
Am Pulverturm 13, 55131 Mainz

Bei entsprechender Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt.

Hurra, ich bin zitiert worden!

"Neues aus Digit@lien" - so heißen zwei meiner Artikel zum Thema Social Media im Gesundheitswesen. Es freut mich, dass den Machern der Titel gefällt. Vielleicht trinkt man wenigstens einen Apéro auf mich, sozusagen zu meinem Gedächtnis. Der Apéro als Fußnote - auch nicht schlecht... ;)

„Ausbildung, Lernen und Familie miteinander verbinden“




Universitätsmedizin Mainz bietet erstmals Pflegeausbildung in Teilzeit an – Samira Veith ist bei der ersten Ausbildungsrunde dabei

Die Universitätsmedizin Mainz bietet ab August 2012 erstmals eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an, die als familienfreundliche Teilzeitausbildung absolviert werden kann. Damit alle Inhalte der regulären Ausbildung adäquat vermittelt werden können, dauert die Ausbildung vier statt der sonst üblichen drei Jahre. So wird der Pflegeberuf gerade für diejenigen attraktiver werden, die eine Vollzeitausbildung aus zeitlichen oder familienbedingten Gründen nicht absolvieren können, etwa weil sie sich um die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen kümmern wollen. Eine von ihnen ist die 23jährige Samira Veith, die zum 1. August 2012 mit der Teilzeitausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin beginnen wird.


„Mir ist der Kontakt zu Menschen wichtig, den ganzen Tag im Büro zu sitzen und am Computer zu arbeiten ist nichts für mich, das weiß ich“, antwortet die zweifache Mutter Samira Veith auf die Frage warum sie sich für eine Ausbildung im Bereich Pflege entschieden hat. Besonders klasse findet sie, dass diese Ausbildung nun an der Universitätsmedizin Mainz auch in Teilzeit angeboten wird: „Mich hat hieran angesprochen, dass ich alles unter einen Hut bekomme! Meine Kinder müssen nicht zurückstecken, ebenso wenig mein Partner und ich selbst natürlich auch nicht. So kann ich Ausbildung, Lernen und Familie miteinander verbinden.“

Familienfreundliche Ausbildung – für Samira Veith ist das „generell ein tolles Modell“. Für Evelyn Möhlenkamp, Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz ist es noch weit mehr: „Durch unsere Teilzeitausbildung stellen wir sicher, dass wir genügend Nachwuchs für die Pflegeberufe gewinnen, eben weil wir auf neue, bisher vernachlässigte Zielgruppen für die Pflege fokussieren. Wenn man so will, dann ist das für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.“

Nachwuchs können die Pflegeberufe dringend gebrauchen. Denn: Der demografische Wandel manifestiert sich im Gesundheitsmarkt gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen altert die Gesellschaft so rapide, dass nicht nur in naher Zukunft, sondern schon jetzt ein enormer Bedarf an qualifizierten Pflegekräften besteht. Zum andern hat die Geburtenrate nach der Babyboomer-Generation schleichend abgenommen, so dass mittlerweile längst nicht mehr jeder Ausbildungsplatz zum Gesundheits- und Krankenpfleger besetzt werden kann.

Und noch etwas kommt hinzu: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nimmt für Erwachsene im arbeitsfähigen Alter einen immer höheren Stellenwert ein – wie auch das Beispiel von Samira Veith zeigt. Wie viele andere, will sie sich dem Leben in der Familie und der Betreuung von Kindern widmen, ohne dabei Job und Karriere zu vernachlässigen. Unter dem Strich bedeutet dies, dass Arbeitnehmer zukünftig vorwiegend solche Ausbildungs- und Arbeitsplätze berücksichtigen, die ihnen attraktive, familienfreundliche Konditionen bieten.

22 Teilzeitausbildungsplätze in der Pflege


Zunächst will die Universitätsmedizin Mainz 22 Teilzeitausbildungsplätze anbieten. In dem entsprechenden Lehrplan wurden die Theorie- und Praxisblöcke verlängert: So werden die Inhalte jedes Ausbildungsjahres nicht innerhalb eines Jahres, sondern innerhalb des entsprechend verlängerten Zeitraums von einem Jahr und vier Monaten vermittelt. Dadurch ist die Vermittlung der Lernmodule analog der dreijährigen Vollzeitausbildung sichergestellt. Auch die praktischen Einsätze entsprechen inhaltlich der dreijährigen Ausbildung, verteilen sich aber auf den größeren Zeitraum von vier Jahren. Ausgehend von einer 38,5 Stunden-Woche in Vollzeit, absolvieren die Teilzeit-Schüler 29 Wochenstunden über vier Jahre.

„Wir leisten unseren Beitrag zur Work-Life-Balance bereits während der Ausbildung“, sagt Ulrich Wirth, der die Schulen für Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin Mainz leitet und selbst zertifizierter Demografie-Berater ist. So sei bei der Gestaltung der Ausbildung auf familienfreundliche Bedingungen geachtet worden, ergänzt Rosl Becker, Leiterin der Staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegeschule und Schule für Krankenpflegehilfe an der Universitätsmedizin Mainz, etwa bei der Urlaubsplanung: „Wir haben die Urlaubszeiten bevorzugt auf die Schulferien gelegt und an den Brückentagen sowie über Weihnachten und Neujahr generell Urlaubstage eingeplant.“

Das ganze Konzept geht dann besonders gut auf, wenn es gleich nach der Ausbildung familienfreundlich weiter geht: „Wir versuchen, den examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern auch nach Ende der Ausbildung genügend Teilzeitangebote zu bieten, wodurch wir den Pflegeberuf nachhaltig für neue Zielgruppen attraktiver machen“, sagt Evelyn Möhlenkamp.

Samira Veith betont: „Insbesondere denjenigen, die den Gedanken an eine Ausbildung in der Pflege einmal hatten, ihn aber dann aus familiären Gründen verworfen haben, würde ich unbedingt raten, sich über die neue Ausbildungsform zu informieren.“

Weitere Informationen: http://www.unimedizin-mainz.de/gukps/uebersicht.html

Samira Veith beginnt im August an der Universitätsmedizin Mainz eine Pflegeausbildung in Teilzeit. Wie Ulrich Wirth, Leiter der Schulen für Gesundheitsfachberufe, ist sie von dem neuen familienfreundlichen Ausbildungskonzept überzeugt. (Bildquelle: Universitätsmedizin Mainz)

Studie "Social Media in der Unternehmenskommunikation"

Wer kümmert sich um Social Media in den Unternehmen?

Menschen verbreiten Interessantes aus ihrem Leben, ihren Internet-Funden und ihrer Gedankenwelt und verknüpfen sich über diese kurzen Meldungen wieder mit anderen Nutzern. Die Informationen (und Gerüchte) fließen im virtuellen Netzwerk schneller und werden mit anderen Informationen angereichert. Themen werden dadurch pointierter gesetzt, die digitale Reichweite wird deutlich gesteigert. Daher setzen viele Unternehmen auf Facebook-Fanseiten, Google+-Unternehmensseiten oder ein aktives Netzwerken ihrer Mitarbeiter auf XING. Doch die hier bewährten Mechanismen werden zunehmend auch fur die interne Kommunikation zwischen den eigenen Mitarbeitern interessant.

So entsteht Kommunikation jenseits von internen Hierarchien und bisherigen externen Kommunikationsstrukturen. Im Idealfall bieten interne Social-Media-Plattformen den Boden fur unkonventionelle Lösungsansätze und ermöglichen die Weitergabe wichtiger Arbeitsinformationen. Wo aber liegen die Unterschiede beim Einsatz der einzelnen Instrumente in mittelständischen und grossen Unternehmen? Was sind die Stolpersteine auf dem Weg zu einem erfolgreichen Einsatz von Social Media? Und was würden sich Kommunikationsverantwortliche wünschen fur einen noch selbstverständlicheren Einsatz von Social Media im Arbeitsalltag?

Diese Fragen haben die Agenturen Stier Communications AG (Schweiz) und HIRSCHTEC (Deutschland) in einer umfangreichen Studie mit 73 Schweizer und 38 deutschen Unternehmen analysiert. Die Befragung hat sich über alle Branchen erstreckt und umfasste Unternehmen mit 10 bis über 200 000 Mitarbeitern. Die vollständige Studie erscheint im Sommer 2012, die wichtigsten Ergebnisse sind im folgenden Artikel exklusiv für das Wirtschaftsmagazin zusammengefasst.

Social Media - Organisation, Potenziale und Risiken

Welche Unternehmen setzen Social Media ein, und wie ist der Einsatz organisiert? Ein wichtiges Ergebnis gleich vorweg: Schweizer und deutsche Unternehmen unterscheiden sich nicht spürbar. Vielmehr ist ein deutlicher Unterschied bei der Anzahl der Mitarbeiter zu erkennen. Gut 74% der Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern setzen bereits Social Media ein oder planen, es in der Zukunft einzuführen. In der Gruppe der Unternehmen mit unter 1000 Mitarbeitern sind es 68%. Allerdings haben sich gut 14% der kleineren Unternehmen noch keine Meinung gebildet (bei Konzernen sind dies lediglich 4%). Unterscheidet man zwischen "informationsintensiven Branchen" (u. a. Banken, Versicherungen) und "produktionsnahen Branchen" (u. a. Maschinenbau, Chemie), ist es nicht überraschend, dass die Unternehmen mit einem hohen Anteil an "Informationsarbeitern" Social Media stärker einsetzen. Diesen Unternehmen sind die Mechanismen von sozialen Kommunikationskanälen besser vertraut, und den Mitarbeitern fällt es leichter, diese zu bedienen und in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Aber hier liegt auch eine Chance für Unternehmen mit einem hohen Anteil an gewerblichen Mitarbeitern. Sie können sich gegenüber ihren Wettbewerbern in der digitalen Welt deutlicher absetzen und potenzielle neue Mitarbeiter uber diese Kanäle eher auf sich aufmerksam machen.

Wer kümmert sich um Social Media in den Unternehmen?

Bei mittelständischen Unternehmen ist Kommunikation und Social Media klar Chefsache. Die Verantwortung und oft auch die operative Umsetzung liegen bei der Geschäftsfuhrung (und deren Assistenz). Konzerne vertrauen hier auf spezialisierte Abteilungen, verfügen über deutlich professionellere Strukturen und betreuen Social Media mit einem höheren Zeiteinsatz. Der Grossteil dieser Befragungsgruppe verfügt über mehr als fünf Kommunikationsmitarbeiter und wendet mehr als zehn Stunden pro Woche fur die Betreuung von Facebook, Blogs und Twitter auf. Interne Plattformen werden dagegen selten moderiert oder sogar vollständig dem Regulativ der Mitarbeiter überlassen. Die interne Verwendung von Social Media liegt im Vergleich zu den externen Aktivitäten damit deutlich zurück. Nur 17% der Unternehmen bietet den Mitarbeitern soziale Vernetzungs- und Kommunikationsplattformen an. Differenziert man hier wieder nach der Mitarbeiterzahl, wird deutlich, dass grosse Unternehmen die Chancen fur den internen Gebrauch jedoch deutlich höher einschätzen. Dies ist klar durch die komplexeren Organisationsstrukturen und Arbeitsprozesse zu erklären, da sich in verzweigten und räumlich verteilten Unternehmen Netzwerkeffekte eher bezahlt machen und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern dadurch höher ist. Allgemein besteht hier aber ein grosser Nachholbedarf, da durch den anstehenden Generationenwechsel in allen Unternehmen die Generation "Facebook" nachrückt, die am Arbeitsplatz mit den bekannten Werkzeugen kommunizieren und interagieren möchte. Werden diese nicht angeboten, wird die Produktivität dieser Zielgruppe sinken und die Gefahr zunehmen, dass junge Talente die Unternehmen schneller wieder verlassen.

Worin liegt nun das Potenzial von Social Media fur die Unternehmen?


Rund 73% aller Studienteilnehmer sehen in der Information der Kunden und der Steigerung der eigenen Bekanntheit die grössten Effekte. Darauf folgt auf Platz drei mit 72% die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Social Media wird daher noch klassisch als 1:N-Kanal verstanden - das Unternehmen verbreitet Informationen an viele Nutzer. Die Interaktion, die sich durch Kommentierung, Bewertung und Posting der Nutzer eröffnet, wird bisher kaum wahrgenommen.

Und die Risiken?

Ablenkung der Mitarbeiter, Datenmissbrauch und die Angst, die Kontrolle über die vermittelten Botschaften zu verlieren, dominieren die Liste der Risiken, die Unternehmen bei der Anwendung von Social Media befürchten. Interessant ist dabei, dass besonders bei grösseren Unternehmen diese Ängste stärker ausgeprägt sind. Dabei könnten gerade sie mit den etablierten klassischen Kanälen besser gegensteuern und auch mit ihrem höheren Zeiteinsatz Social Media viel effektiver beobachten und moderieren. Die Betreuung der neuen Kanäle scheint nicht sattelfest zu sein
und sich immer noch im Erprobungsstadium zu befinden.

Zusammenfassung und Empfehlungen


Social Media hat sich in den Unternehmen aller Branchen etabliert. Gut 50% aller befragten Unternehmen arbeiten mit Facebook, Twitter oder speziellen Blog-Plattformen. Der Einsatz von Social Media fur die interne Kommunikation steckt jedoch in den Kinderschuhen und wird (wenn überhaupt) eher von grossen Unternehmen unterstützt. Hier steckt ein erhebliches "Renovierungspotenzial", da sich die digitale Arbeitswelt auf die jüngeren nachrückenden Mitarbeiter einstellen muss und Unternehmen im Wettbewerb um die besten Talente nicht zurückstehen dürfen. Grosse Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern verfügen über professionalisierte Kommunikationsstrukturen, wenden mehr als zehn Stunden pro Woche fur die Betreuung auf, schätzen aber die Risiken von Social Media deutlich höher ein. Die Risiken werden überwiegend im Datenschutz, im Kontrollverlust und der Ablenkung der eigenen Mitarbeiter vermutet. Die grössten Chancen von Social Media sehen die Unternehmen in der Aussendarstellung, der Gewinnung neuer Mitarbeiter und der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern.

Social Media ist aus dem Kommunikationsalltag nicht mehr wegzudenken. Allerdings haben sich Unternehmen bisher strukturell noch nicht vollständig darauf eingestellt. Zwar wird intensiv nach aussen "genetzwerkt", es fehlen jedoch integrierte Betreuungsmodelle und die Anpassung interner Strukturen auf die neuen Kanäle. Besonders das Potenzial der Interaktion mit den Nutzern wird noch unterschätzt und sollte weiter ausgebaut werden.

Die vollständige Studie kann uber l.hirsch@hirschtec.eu zu einem Preis von CHF 95.- elektronisch bezogen werden.

(Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120412008)

Position des DVMD zu den Mindestanforderungen für die Ausbildung zur/m Medizinischen Dokumentationsassistentin/en

Die zweijährige Ausbildung zum/r Medizinischen Dokumentationsassistenten/in (MDA) ist an den meisten Berufsfachschulen staatlich anerkannt, die Berufsbezeichnung selbst ist aber nicht staatlich geschützt, anders als beispielsweise bei den Gesundheits- und Krankenpflegern. Neben grundständig ausgebildeten MDA gibt es daher auch solche, die ihren Titel per Kurzqualifizierungsmaßnahme erworben haben. 

MDA darf sich damit jeder nennen, auf dessen trägerinternem Zertifikat diese Bezeichnung steht – unabhängig davon, ob er in einer staatlich anerkannten Ausbildung das gesamte Spektrum der Klinischen Dokumentation während zweier Jahre und mehrerer Praktika gründlich gelernt haben oder lediglich in einer Blockveranstaltung über mehrere Wochen oder Monate oder einem mehrwöchigen Kursus die Geheimnisse des DRG-Systems allenfalls gestreift haben. Die Auswirkungen davon sind ärgerlich, wie ich an anderer Stelle bereits dargestellt habe. 

Der DVMD, Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin, hat zu dieser Problematik nun endlich Stellung bezogen. Der DVMD beschreibt die aktuelle Ausbildungslandschaft, die Mindestanforderungen einer Ausbildung "Medizinische/r Dokumentationsassistent/in" und die Unterschiede zwischen der grundständigen Ausbildung und Weiterbildungsmodellen. 

Der DVMD hat sich dafür ausgesprochen, von einer Ausbildung mit einer Regelausbildungszeit von mindestens zwei Jahren solche Modelle abzugrenzen, die inhaltlich und zeitlich verkürzte Kurse (z.B. zum Kodierassistenten) anbieten. Hierbei, so der DVMD weiter, handele es sich NICHT um eine grundständige Ausbildung, sondern um Weiterbildungen. Im Gegensatz zur zweijährigen MDA-Ausbildung, die auf Basis des DVMD-Rahmenlehrplans durchgeführt wird, könnten Unterrichtsmodelle unter zwei Jahren maximal Teilaspekte der Medizinischen Dokumentation vermitteln. Daher dürfte diese nicht als MDA-Ausbildung bezeichnet werden. Entsprechend ist auf die Bezeichnung "MDA" in Kursbeschreibungen und Zertifikaten zu verzichten.

Den genauen Wortlaut des Positionspapiers lesen Sie hier

Den Pflegeberuf attraktiver machen

Universitätsmedizin Mainz bietet ab August 2012 Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung in Teilzeit an 

Ab August 2012 bietet die Universitätsmedizin Mainz erstmals eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an, die in Teilzeit absolviert werden kann. Damit alle Inhalte der regulären Ausbildung adäquat vermittelt werden können, dauert die Ausbildung vier statt drei Jahre. So soll der Pflegeberuf auch für diejenigen attraktiver werden, die eine Vollzeitausbildung nicht absolvieren können, etwa für Personen mit familiären Verpflichtungen wie die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen. 

"Die zentrale Frage, die wir uns in diesen Zeiten stellen müssen ist: Wie können wir genügend Nachwuchs für die Pflegeberufe gewinnen?", betont Evelyn Möhlenkamp, Pflegevorstand der Universitätsmedizin Mainz. "Ein Weg hierzu führt sicherlich darüber, neue Zielgruppen für die Pflege zu erschließen. Dem tragen wir mit diesem Angebot für eine vierjährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger Rechnung." 

Zunächst will die Universitätsmedizin Mainz 22 Teilzeitausbildungsplätze anbieten. In dem entsprechenden Lehrplan wurden die Theorie- und Praxisblöcke verlängert: So werden die Inhalte jedes Ausbildungsjahres nicht innerhalb eines Jahres, sondern innerhalb des entsprechend verlängerten Zeitraums von einem Jahr und vier Monaten vermittelt. Dadurch ist die Vermittlung der Lernmodule analog der dreijährigen Vollzeitausbildung sichergestellt. Auch die praktischen Einsätze sind inhaltlich analog zur dreijährigen Ausbildung, verteilen sich aber auf den größeren Zeitraum von vier Jahren. Ausgehend von einer 38,5 Stunden-Woche in Vollzeit, absolvieren die Teilzeit-Schüler 29 Wochenstunden über vier Jahre. 

"Auch bei der Urlaubsplanung haben wir auf familienfreundliche Bedingungen geachtet", erläutert Rosl Becker, Leiterin der Staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegeschule und Schule für Krankenpflegehilfe an der Universitätsmedizin Mainz. "So haben wir die Urlaubszeiten bevorzugt auf die Schulferien gelegt und an den Brückentagen sowie über Weihnachten und Neujahr generell Urlaubstage eingeplant." "Indem wir versuchen, den examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern nach Ende der Ausbildung ebenfalls genügend Teilzeitangebote zu machen, hoffen wir, den Pflegeberuf nachhaltig für neue Zielgruppen attraktiver zu machen", so Evelyn Möhlenkamp abschließend.
 
Über die Staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegeschule und Schule für Krankenpflegehilfe 

Die Krankenpflegeschule in Mainz wurde 1929 gegründet und stellt in 6 Kursen jeweils 25 Ausbildungsplätze in Vollzeit zur Verfügung. Dazu kommen nun 22 Teilzeitausbildungsplätze. Die Berufsbezeichnung nach abgeschlossener Ausbildung lautet "Gesundheits- und Krankenpfleger/in". Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger pflegen und versorgen eigenverantwortlich kranke und pflegebedürftige Menschen, führen eigenständig ärztlich veranlasste Maßnahmen aus, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und dokumentieren Patientendaten. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Gesundheitsvorsorge und Beratung von hilfsbedürftigen Menschen und deren Bezugspersonen. Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten hauptsächlich in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder Gesundheitszentren. 

(Quelle: Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vom 2. Februar 2012)

Personal Branding 2.0. Wie Soziale Netzwerke zur Imagebildung beitragen. Ein crossmediales Bewerbertraining

Workshop im Rahmen der 12. DVMD Fachtagung 2012 in Braunschweig

Termin
Freitag, den 21.09.2012, 9:15 – 16:00 Uhr

Ort
Braunschweig

Kosten
Mitglieder: 90,- €
Nicht-Mitglieder: 140,- €

Referenten
Ulrich Wirth M.A.,
Matthias Mayer

Kurzbeschreibung des Workshops
Social Media sind mittlerweile nicht nur ein fester Bestandteil der alltäglichen Kommunikation, sondern vor allem ein Ernst zu nehmender. Ob Facebook, Twitter oder YouTube – jeder nutzt die Möglichkeiten, die das Mitmach-Web bietet, und das auf ganz individuelle Art. Auch die Personalverantwortlichen, denn sie haben die Möglichkeiten Sozialer Netzwerke für das Recruitment entdeckt. Wenn aber Personaler nach Bewerbern googeln, verwischen die Grenzen zwischen privater und beruflicher Nutzung. Manche schlagen jetzt Alarm, doch nicht so die beiden Workshopleiter. Getreu dem aus Walt Disneys Lustigen Taschenbüchern entlehnten Motto „Man muss mit den Wölfen heulen, nur lauter" zeigen Matthias Mayer und Ulrich Wirth, welches Potenzial insbesondere die Präsenz in und die Kommunikation via Sozialen Netzwerken für den Aufbau und die Pflege des eigenen Image birgt.

Der Workshop führt ganz praktisch in die Kommunikation im Web 2.0 ein, fokussiert jedoch auf den beruflichen Nutzen. Konkret liegt das Hauptaugenmerk dabei auf den Chancen, die die unterschiedlichen Kommunikationskanäle im Web 2.0 für das Personal Branding bieten. Unter Personal Branding versteht man die Markenbildung der eigenen Person. Was das bedeutet? Ganz einfach: sich aus der Vielzahl der Bewerberinnen und Bewerber positiv hervorzuheben – und gefunden zu werden. Dafür warten die beiden Referenten mit einer Menge sachdienlicher Tipps auf, wodurch der Workshop den Charakter eines crossmedialen Bewerbertrainings bekommt.
Den Ausgangspunkt stellt Xing dar, die Internet-Kontaktplattform für vorzugsweise geschäftliche Kontakte, und welche Möglichkeiten diese für die Darstellung des Profils auch des jungen Arbeitnehmers hat. Optimal aber werden diese Möglichkeiten erst dann ausgeschöpft, wenn weitere Soziale Netzwerke zur Kommunikation benutzt werden. Denn die Arbeitnehmerpersönlichkeit hat viele Facetten, und für alle diese Facetten hält das Web 2.0 die geeigneten Kommunikationsinstrumente wie Wikis, Blogs, Microblogs, Podcasts und Bewegtbilder bereit.

Lassen Sie sich von den beiden Workshopleitern auf einen effizienten, spannenden und kurzweiligen Trip nach Digit@lien mitnehmen.

Neue Kontaktdaten


Liebe Leser,

bitte gestatten Sie mir, das Blog "schnittstelle:wissen" heute einmal für eine Personalmitteilung in eigener Sache zu nutzen. Damit ich für meine Alumni und alle Gesprächspartner, mit denen ich mich in den vergangenen neun Jahren als Leiter der Höheren BFS für Medizinische Dokumentationsassistenten der Euro-Schulen Trier über Sachverhalte des Medizinischen Informationsmanagements ausgetauscht habe, auch weiterhin erreichbar bin, weise ich kurz darauf hin, dass ich seit dem 1. März 2012 für die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig bin.

Ich würde mich sehr freuen, mit Ihnen und Euch auch von Mainz aus in Kontakt zu bleiben!

Herzliche Grüße

Ulrich Wirth M.A.
Wissenschaftlicher Dokumentar / Information specialist
Leiter der Schulen für Gesundheitsfachberufe der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
 

Fortune cookies ain't life-changing? Then read this true story.

Some things are too good to be true. Some things are signs. Some are probably both.
I had found this message in a fortune cookie somewhen in 2010 and it happened exactly at that time where I already had felt the deep urge to look around for a new job. I remember that I said something to myself like "Okay, then, why not? I have nothing to lose".
Looking around for a new job, well I guess the reasons are always the same. In my case I was looking for a much more challenging job, a job with a versatile perspective, with more responsibilty, more money of course. With colleagues who would be apt as congenial participants, not as subliminal jealous, bad mouthing opponents... friction generates heat, and I need a certain working temperature to perform on a high level. To perform on a high level, a certain environment is as necessary as people on different hierarchical levels who are able to understand that success does not come naturally, but is the result of good concepts, hard work, a certain ambiance, also luck. Plus - drum roll - who are able to realize that focussing solely upon economics is an one-way-road that leads to arbitrariness, and if you want to be distinguished from your "competitors" (stupid wording, to call a spade a spade, they are much more rivals than competitors), the opposite of being distinguished would be the result by budgeting the whole business into oblivion.
Talking about looking for a new job, well, I began to do so. I looked around, browsed the appointments section of several newspapers, also the online job market. I built my online presences on different channels. As a strongly connected guy I sounded my network out on opportunities and hey!, as a matter of fact I had several opportunities by the end of 2010 and early 2011. But after weighing the pros and cons, I had come to the conclusion that all of them would surely have brought me out of the frying pan into the fire. The education sector, especially its private occurence, can be a jungle sometimes ah-huh-huh-huh. 
Then, by the end of last Summer, I jumped at the chance which was the result of an accidental call. A real fluke, somehow. Step by step, the shape of things to come became first concrete, then so solid that I finally resigned from my job on November 29th. I resigned from my job after nine years, and gave a goodbye-party for all of my colleagues and pupils. What a bummer that such gatherings mostly happen when something ends... I guess it says much about the culture.
Finally I have started my new job as head of the educational center at the University Medical Center of Mainz on March 1st. And what should I say? It is just great! The whole ambiance is so different from my last job. It's like the University Medical Center is a place of outstanding opportunities in the spirit of progress and diversity. And it's the beginning of a great adventure. And it is a challenge as well. I am totally excited and also eager to learn so that I quickly grow into this new position.
Bye-bye Trier, I wish my yet untraced successor to have the right touch to continue the business I have started. It's not my business any longer, which is also something important I had to realize, which I did the moment I had signed my letter of dismissal.
And a warm welcome to Mainz. Oh, and never underestimate the impact of fortune cookies...

Gute Noten - von Privatpatienten? Arztbewertungsportale im Internet

Im ARD-Videoblog "Ratgeber Internet" sind drei Arztbewertungsportale unter die Lupe genommen worden: docinsider.de, jameda.de und arzt-auskunft.de, welches als bestes Arztbewertungsportal abschneidet. Der Kriterienkatalog, nach dem die Bewertung vorgenommen wurde, erscheinen indes so willkürlich wie die Auswahl der beiden Tester. Eher fragwürdig, vor allem vor dem Hintegrund, dass wir hier ein Format der Öffentlich-Rechtlichen vorliegen haben

Wer es sich trotzdem anschauen will: hier entlang bitte.

Vom zögerlichen Umgang der Pharmaindustrie mit Social Media

Spannend, wenn sich zur Bedeutung von Sozialen Netzwerken für bestimmte Branchen geäußert wird. Noch spannender, wenn dies eine Unternehmensberatung tut, deren Hauptaugenmerk auf den Life Sciences ruht. So geschehen durch die US-amerikanische BioPharma Advisors, deren Gründer Robert Naumann in einem Interview mit Pixels & Pills ganz sachdienliche Hinweise gegeben hat, welche Bedeutung Social Media für die Pharmazeutische Industrie haben, vor allem aber, warum diese sich mit der Öffentlichkeit im Web 2.0 so schwer tut.

Pharmariesen wie Bayer und Pfizer finden sich selbstverständlich bei Facebook und Twitter. Ratiopharm schon nicht mehr, von Betrieben, sagen wir mal vergleichbar etwa mit der Größe der Ursapharm Arzneimittel GmbH im saarländischen Bübingen, ganz zu schweigen. Warum ist das so? Robert Naumann hat vier Schlüsselprobleme identifiziert, die hier kurz erläutert werden sollen:

Zunächst die Arzneimittelsicherheit, die ein besonders delikates Thema darstellt. Die Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel von 2001 stellt die Grundlage für Pharmakovigilanz dar, für EU-Zulassungen die Verordnung (EG) Nr. 726/2004, für Zulassungen in Deutschland die 16. Novelle des AMG, die ab Mitte diesen Jahres rechtsverbindlich werden wird. Die Erfassung von so genannten "unerwünschten Arzneimittelwirkungen" ist also gesetzlich geregelt. Sie beginnt bei einem Spontanmeldesystem, da Ärzte etwa über ihre Berufsordnung verpflichtet sind, Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu melden, und endet bei national angelegten kontrollierten pharmakoepidemiologischen Studien. Bevor da was an die Öffentlichkeit gerät, muss es sich schon um ein signifikantes Risiko handeln, wie etwa bei der Marktrücknahme des Diabetes-Mittels Avandia im September 2010. 
Nun ist die Volksseele immer dann besonders laut am brodeln, wenn es um ihre Gesundheit geht. Nicht auszudenken also für den Absatz eines Arzneimittels und weiterer Medikamente desselben Unternehmens, wenn z. B. auf Facebook und damit coram publico unbestätigte Meldungen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen gepostet würden...

Das zweite Problem besteht laut Robert Naumann darin, dass offensichtlich völlig ungeklärt ist, wer für die Kommunikation via Social Media innerhalb der Pharmafirma überhaupt zuständig und das heißt wohl: geeignet ist. Ist dies die Aufgabe der PR-Abteilung, des Marketings oder eben der Abteilung Pharmakovigilanz? Über welche umfassende Qualifikation müsste ein Social Media Manager verfügen, zumal er ja besonders zeitnah agieren muss? Ein Social Media Manager, der die geforderten Kompetenzen besäße, stellte einen Idealtypus dar. Kann ein Mensch allein all die geforderten Kenntnisse in optimaler Ausprägung besitzen oder entwickeln, von den Sprachen einmal abgesehen? Ich glaube nein. Wie groß müsste dann die Abteilung Social Media, z. B. eines Weltkonzerns sein?

Als drittes Problem identifiziert Robert Naumann die gerade angesprochene Zeitnähe, mit der Kommunikation im Web 2.0 zu erfolgen hat, eben weil Nutzer gewohnt sind, binnen eines kurzen Zeitraums Antwort zu bekommen. Das fordern sie ein. Und aus den oben genannten Gründen dürfte es  für das Unternehmen sehr schwierig sein, dies auch einzulösen.

Zuletzt spricht Robert Nauman die generelle Tendenz der Pharmaindustrie an, mit der Veröffentlichung von medizinisch relevantem Content eher sparsam umzugehen. Man hält sich bedeckt. Das wird nicht zuletzt dem Umstand geschuldet sein, dass die Konkurrenz stets mitliest,ebenfalls auf der Suche nach hochwertigem Content. Genau um diesen Content geht es dem Empowered Patient aber auch. Wovon man nicht reden darf, darüber muss man schweigen? So sieht es dann wohl aus.

Das vollständige Interview lesen Sie hier.